Da eine frühzeitige Diagnose die Behandlungserfolge einer Demenzerkrankung verbessern kann, sollten erste Zeichen ernst genommen und von professioneller Seite diagnostisch abgeklärt werden. Geeignete psychometrische Testverfahren bieten neben den medizinischen Untersuchungen die Möglichkeit, Vorhandensein bzw. Ausmaß einer Demenzerkrankung einzuschätzen und entsprechende Behandlungsempfehlungen auszusprechen. Die speziell hierfür gegründeten Gedächtnis-Sprechstunden stellen eine gute Anlaufstelle dar. Adressen in Ihrer Nähe finden Sie z.B. auf der Webseite der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.

Testverfahren: Die Nürnberger-Selbsteinschätzungsliste NSL

Umfangreiche Untersuchungen haben ergeben, dass das Risiko für Alzheimer schon sehr früh erfasst werden kann. Hilfreich hierfür ist die Nürnberger-Selbsteinschätzungsliste (NSL). Bei der NSL handelt es sich um einen Selbstbeurteilungstest, anhand dessen Sie eine Aussage über den derzeitigen Stand Ihrer Vitalität und Gehirnleistung im Vergleich zu anderen Personen Ihrer Altersgruppe treffen können.

Dieser wissenschaftlich konstruierte und geprüfte NSL-Fragebogen entstammt der Testbatterie des Nürnberger Altersinventars (NAI) und kann hier heruntergeladen und durchgeführt werden.

Ausführliche Informationen zum Testkasten NAI erhalten Sie unter dem Button NAI auf der Startseite (unten).

Veröffentlichungen zum Thema (Auswahl)

Oswald, W. D. (2010). Frühdiagnose bei Demenzen. Normales versus pathologisches Altern – eine Schimäre?. neuro aktuell, 24(8), 25-28.

Oswald-neuro aktuell.pdf
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Oswald, W. D. (2006). Kognitive Entwicklung in Bezug auf die Entscheidung zwischen gesundem und pathologischem Altern. Der Nervenarzt, 77(Suppl, 3), 333.

Oswald-Der Nervenarzt.pdf
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Veröffentlichungen zu weiteren Themen des Alterns finden Sie unter "Publikationen" in der Menueleiste (links).

Vorträge zum Thema (Auswahl)

Symposium des LV der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V., Landtag Düsseldorf, 06.06.2008:

Vortrag zum Thema "Früherkennung und Prävention von Demenzerkrankungen"

Frueherkennung u Praevention.pdf
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Vorträge zu weiteren Themen des Alterns finden Sie unter "Vorträge" in der Menueleiste links.

Pressespiegel (Auswahl)

 

Den Pressespiegel zu weiteren Themen des Alterns (2002 - 2013) finden Sie unter "Pressespiegel" in der Menueleiste links.

Univ.-Prof. Wolf D. Oswald

FG Prävention & Demenz

am Institut für Psychogerontologie

der Universität Erlangen-Nürnberg

Mail: forschung(at)wdoswald.de 

Fax: +49-911-682329